* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Links
     B&B Hillside House (County Wexford)
     Captain Halpin's Bunkhouse (Hostel Wicklow City)
     Busverbindungen zwischen dem Dublin Airport und der Stadt
     Hostel Ashfield House Dublin
     Sin É - Dublin
     The Bionic Rats
     Hozier - Take me to church

* Letztes Feedback






cork city

Autofahren in Cork City ist ungefähr so schön wie in Berlin. Nein, eigentlich schöner, weil Cork schnuckeliger ist … kleine Häuser, mittlere Häuser und ein paar große Häuser … Einbahnstraßen, Baustellen an den interessantesten Stellen, oft wird das Abbiegen untersagt, Fußgänger gehen immer auch bei Rot über die Straße und die Busse bleiben gern in Kurven stehen, weil die Ampel gerade noch gelb zeigte und das genutzt werden muss. Dazu passt auch, dass der Busbahnhof wahrscheinlich auch die hässlichste Ecke der Stadt ist.

Sonst aber ist alles entspannt, kaum einer hupt, wenige drängeln, man kann gemütlich auch mal 30 km/h fahren, wenn 50 erlaubt sind.

Kaum am gewünschten Objekt angekommen, muss sich der Autofahrer um eine Parkplakette kümmern. Diese muss zwischen 8.30 Uhr und 18.30 Uhr an den meisten Stellen gut sichtbar ins Auto gelegt werden. Sie gilt für zwei Stunden, danach muss das Auto bewegt werden und darf danach mindestens eine Stunde lang nicht in derselben Straße geparkt werden (http://parking.corkcity.ie/). Gut. Los geht’s: Plaketten gibt es in Spätis oder anderen kleinen Läden – auf Nachfrage. Sie kosten zwei Euro pro Stück und müssen nach dem Kauf noch bearbeitet werden. Mit einer Münze oder einem anderen Kratzinstrument werden die Felder entsprechend der Ankunftszeit freigerubbelt … man sollte sich nicht verrubbeln, denn damit ist die Plakette ungültig!

Allgegenwärtig ist der River Lee und Wegbeschreibungen orientieren sich an dessen Verlauf oder der Anzahl von Brücken. Laufen ist so prima. Zu Fuß gelangt man gut innerhalb des Zentrums an jeden beliebigen Ort. Oft kommt man dabei an einem der unzähligen Herrenfriseure vorbei - ja, an Herrenfriseuren! In allen Städten, die ich bisher besucht habe, befand sich mindestens ein solches Geschäft. Das beste Angebot scheint mir das Rasierpaket „Hot Towel Shave“ zu sein. Langhaarige und -bärtige sind mir hier auch noch nicht so aufgefallen :-)

Unterkommen kann man problemlos in „Sheila's Hostel“ (http://www.sheilashostel.ie/). Dort residieren zurzeit auch Teenager, die eigentlich im Niemandsland leben und mal die Stadt sehen wollen. Manchmal zahlen die Eltern, oft nicht; je nachdem ob sie wissen, wo sich ihr Kind gerade aufhält. Daneben sind etliche Durchreisende nur für eine Nacht da, andere Anwesende haben Jobs für einige Wochen und finden für diese Zeit keine Wohnung. Sheila's hat mit einigen der umliegenden Geschäfte Sonderkonditionen vereinbart und so ist es recht unwahrscheinlich, dort Einheimische zu finden. Besser unterkommen kann man im „An Oige International Hostelling“ (http://anoige.ie/).

Dort habe ich auch eine Cork-Lady getroffen, die gerade zum Familientreffen wieder in ihrer Heimatstadt weilt und dem ganzen Trubel zu Hause entkommen wollte :-) Auf ihre Empfehlung hin suche ich den Pub „Sin É“ auf (https://www.facebook.com/sinecork und ja, einen solchen gibt es auch in Dublin) und höre traditionelle irische Musik. Mehr aber auch nicht, denn viele andere Touris sind ebenfalls da und scharen sich um die Kombo. Ein Platz an der Bar bringt neue Bekanntschaften, die sich als Anwohner entpuppen. Sie sind nicht wegen der Musik da (einstimmiger Tenor dazu: Hintergrundgedudel, das auf die Nerven gehen kann), sondern zum Quatschen. Prima! Nun weiß ich also, dass Cork mit Stuttgart bzw. Dublin mit Berlin vergleichbar ist – dass der Barmann auch ein guter Musiker ist – dass einer der neuen Bekannten Tänzer bei Dusty Springfield war – dass „sin é“ „that's it“ heißt - … und für die Reise: In Belfast geht man ausschließlich im City Centre in Pubs, wenn man Katholik oder Protestant ist. Dort hat sich eine Green Zone herausgebildet, wo der irische Konflikt keine Rolle spielt. Gut zu wissen .... Die traditionelle Musik an diesem Abend war tatsächlich nebensächlich. Geklungen hat es wie eine Band mit drei Musikern, gespielt haben wohl sechs, eingeprägt hat sich sonst nichts.

Übrigens wird es langsam kalt in Irland. Die Maßnahmen sind unterschiedlich - habe mir gerade eine Wärmflasche gekauft. Corker Angebot: Hot Whiskey für 4,- Euro ...


22.11.13 19:07
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung