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waterford city

Nach stundenlanger Wanderung am windigen menschenleeren Sandstrand von Rosslare (nahe Wexford) reiten Sally und ich nach einer Stunde Fahrt in Waterford ein: Stadt! Alle Autos Südirlands! Zahllose Menschen im Weihnachtseinkaufstaumel! Auf einem Parkplatz am Hafen versuche ich, mein erstes Ticket aus der Maschine zu ziehen. Klappt auch - nachdem ich aussteige, um auf den Knopf drücken zu können und mit einem Fuß fast am Gurt hängenbleibe …

Nach diesem Einstand folgt fast schon Routine. Es wiederholt sich die Szenerie anderer irischer Küstenstädte: Der Hafen mit etlichen Schiffen, Booten und Attraktionen. Bunte Häuserfronten, die sich in regelmäßigen Abständen öffnen, um an diesen Stellen entweder kleine enge Gassen zu zeigen oder eine Prachtallee, die zur Fußgängerzone wird. Was in den kleineren Orten schon häufig anzutreffen ist, gibt es hier unendlich oft. Charity Shops - Oxfam in klein und groß, Vincent's, Cancer Help, weitere Ketten und kleine unabhängige Läden, die vor allem preiswerte Kleidung anbieten. Sie sind generell gut besucht, auch wenn zwei direkt nebeneinander liegen.

Und es findet sich auch hier das Tourists Office, welches gerade die Mitteilung erhalten hat, dass das einzig offiziell registrierte Hostel der Stadt wegen der nebensaisonalen Flaute geschlossen hat. So wird also das nicht offiziell von der Stadt unterstützte Guesthouse Portree (http://www.portreeguesthouse.ie/) ganz nah am Hafen für zwei Nächte Obdach meiner Wahl. Oben befindet sich der B&B-Bereich, unten gibt es Hostelkomfort samt Gemeinschaftsküche. Ungewöhnlich. Prima ist der kostenlose Parkplatz direkt am Haus, wo Sally auf was Schönes schauen darf.

In Waterford ist vom Hafen des Flusses aus der gesamte Innenstadtbereich gut zu Fuß zu erreichen. Wirr auf- und abwärts führen alle Straßen auch immer irgendwann wieder zum Wasser zurück. Abkürzungen zwischen weiter entfernten Punkten sind Hinterhöfe oder kleine Treppen, die man nur findet, wenn man den Einheimischen hinterherläuft.

Es bietet sich kein einheitliches Bild. Die ganze Stadt verändert sich alle hundert Meter. Niedrige graue Wohnhäuser stehen vor hohen Geschäftsgebäuden, daneben kann man „The Reg“ (den jahrhundertealten Reginald-Turm samt gleichnamigen Pub) besuchen.

Um die Mittagszeit tauchen überall sehr junge Menschen in diversen Uniformen auf. Sie strömen zuerst in diverse Take aways und dann häufig nach Geschlechtern getrennt in die umliegenden Schulen. Diese Riesengebäude sind zumeist katholisch, einige offiziell staatlich, wieder andere privat. Die kleinste Bildungseinrichtung, die ich in Waterford gesehen habe, war eine 5 Meter breite Montessori-Schule. Aber Fotos habe ich von keiner der Schulen gemacht, da auch immer Kameras und wachsame Eltern an oder in den Schulen sind …

Nach den vielen visuellen Impressionen wollte ich mir gute Musik live im Pub anhören. Hat auch geklappt. Also fast. Den vielbeworbenen Pub „T & H Doolans“ http://thdoolans.com/ habe ich schnell gefunden, Live-Musik war auch da. Mitbekommen habe ich davon nur nicht allzuviel, da die anwesenden einheimischen Männer auf der Tanzfläche stehend die irischen Lieder mitgegrölt haben. Die dazugehörigen Frauen standen oder saßen am Rand … Der alleinunterhaltende Gitarrist und Sänger hatte es schwer, zu den neuen Songs überzugehen. Und falls die Feierstimmung spontan umschlagen sollte, guckt der anwesende Sicherheitsmenschen ständig grimmig. Herzig dort. Als ich dann Amy Winhouses „Valerie“ erkennen konnte, bin ich mal eben gegangen ...


19.11.13 00:51
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Caro (19.11.13 07:21)
"Klappt auch - nachdem ich aussteige, um auf den Knopf drücken zu können und mit einem Fuß fast am Gurt hängenbleibe … "
Das hat mich sehr an unsere Fahrstunde, und meinen eleganten Ausstieg aus eurem Auto erinnert.


steffi (19.11.13 14:12)
was ich nicht erwähnt habe: sally rollte auch noch gaaaanz laaaangsam rückwärts ...


HaChaMü (19.11.13 19:17)
Hoffentlich ist der rückwärts rollenden Sally nichts passiert...und hoffentlich hat sie keinen Schaden angerichtet! Und hoffentlich klappt's bei der nächsten Livemusik im Pub besser !

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