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skibbereen und baltimore

Die kleine Stadt Skibbereen ist von Clonakilty ungefähr so weit entfernt wie Kinsale von Cork oder Lübeck von Rostock. Und sie ist interessanter, obwohl sie auch kein wirklich attraktives Wassergebiet vorzuweisen hat. Dieses beschränkt sich auf einen kleinen Fluss, der sich durch den Ort schlängelt.

Es soll hier das attraktivste Hotel von West Cork geben. Und das heißt hier was … West Cork ist bei den Iren das Synonym für atemberaubende Landschaften (http://en.wikipedia.org/wiki/West_Cork)! Sehr schön ist das „Church Restaurant“ – leckere Scones und guter Kaffee – in einer alten Kirche. Außerdem gibt es in Skibbereen die „Busy Bee“ – Fish'n'Chips für den Supersonderpreis von 5,- Euro. Daneben verkauft eine Deutscher interessante seltene Bücher und kleine Musikinstrumente.

Alternativ zum Meerwasser kann man im Liss Ard Estate (http://www.lissardestate.com/the-estate.html) in einem der dort angelegten Landschaftsgärten einen Wasserfall bestaunen oder einen der Binnenseen.

Beim Spaziergang dort habe ich mich wie zu Hause gefühlt, bis irische Hundeausführer ihre Vierbeiner zum Spielen animiert oder anderweitig gerufen haben. Dafür habe ich die Filmaufnahme eines Seebeobachters wohl gestört, als ich mich leise durch das trockene Laub wegschleichen wollte …


Musik gibt es in Skibbereen natürlich auch.

Davon habe ich nur nichts mitbekommen, weil ich mich auf den Weg nach Baltimore gemacht habe – einem kleinen Ort (fast der südlichste Irlands) mit ungefähr 200 ständigen Einwohnern. Im Sommer quillt der kleine Ort praktisch über vor Touris. Jetzt ist keine Saison, so dass das einzige Hostel (http://www.topofthehillhostel.com/) vor Ort geschlossen hat. Eigentlich. Nach einem Anruf bei den Betreibern (ein Deutscher und seine dänische Frau) und einer Nacht als einziger Gast im besten Zimmer kommt noch ein Gast dazu und vermutlich wird es den ganzen Winter über so weitergehen. Kater Chuck und die drei Haushunde freuen sich über jeden neuen Spielgefährten. Kühe haben hier übrigens auch ein gutes Leben ...

Die Sehenswürdigkeiten in Baltimore sind alle reine Naturerlebnisse – Inseln, Klippen, Salzweiden, blühende Blumen im November, Wasser, Wasser, Wasser und der „Beacon“ - ein Obelisk auf einer der Klippen (http://en.wikipedia.org/wiki/Baltimore_Beacon).


Im 17. Jahrhundert galt Baltimore als Piratennest und ein Schiffswrack zeugt im Brackwasser des Heimatmuseums noch davon.

Auch in diesem kleinen Ort gibt es fünf Pubs (einer davon im Hotel am Ortseingang), die an den Wochenenden tatsächlich auch Livemusik bieten – wurde mir erzählt. In dieser Woche treffen sich die Einheimischen im „Bushe's“ (http://www.bushesbar.com/) und spielen „25“, ein irisches Kartenspiel, dessen Regeln ich noch nicht verstanden habe … aber ich bleibe dran.

Zusammen ergeben Skibbereen und Baltimore ein sehr reizvolles Urlaubsziel. Persönlich würde ich allerdings von einer Reise während der Sommersaison absehen – man trifft einfach zu viele Deutsche hier draußen ...


27.11.13 01:09


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atlantischer ozean ...

… rund um Old Head

Von Kinsale Town aus lohnt sich der Abstecher nach Old Head. Der Atlantische Ozean liegt in ganzer Pracht ausgebreitet, zum Bewundern fertig, da. Etliche Parkbuchten und -plätze laden dazu ein, sich längere Zeit dort aufzuhalten, wo man es gerade am Schönsten findet. Komischerweise ist das circa alle 500 Meter wieder der Fall … Old Head liegt am südlichsten Zipfel der Kinsalebucht. Einfach mal in der Mittagssonne im Auto mit Blick auf den Strand sitzen und einschlafen, während der Wind ums Auto säuselt und die Sonne das Gesicht wärmt – fand ich wunderbar – bis auf den klitzekleinen Sonnenbrand auf der Nase nach dem Schläfchen. An einem der wunderschönen und abgelegenen Orte treffe ich zwei Radfahrer. Es sind Iren und sind die ersten, die mich fragen, ob sie vielleicht ein Foto von mir machen sollen …

… Clonakilty

Mehr Atlantik gibt es auf dem Weg nach Clonakilty. Um dorthin zu gelangen, folgt man am besten ganz langsam der Coast Road, damit man nichts vom sagenhaften Ausblick verpasst.

Clonakilty - lustiger Name und ebensolche Stadt. Habe aber nur ein einziges Foto gemacht, das sich zu zeigen nicht lohnt. Die Übernachtung war prima, das Frühstück grandios, der Ort aber nichtssagend. Selbst das Wasser dort hat sich nicht bewegt und ist in Kanalform geleitet einfach nicht so ansprechend. Mit Verlaufen hat man die Stadt in einer halben Stunde erkundet. Pubbesuche sind natürlich nicht mit in dieser Rechnung.

… Owenahincha

Im Sommer wird an diesem wunderschönen Atlantikstrand wohl reger Touriandrang herrschen. Schilder zeugen von Surf-, Kite- und Baderegeln. Im November ist der reisende Besucher fast allein unterwegs. Morgens allerdings kommen auch etliche Hunde mit ihren Frauchen und Herrchen vorbei, um eine kurze Runde zu drehen oder eine Weile zu spielen.

Erstaunlicherweise verteilt sich der gesamte Publikumsverkehr so, dass sich immer nur wenige Hunde und ihre Menschen begegnen. So hat man fast die gesamte Zeit über das Gefühl, allein am Rand des Atlantiks zu weilen. Und ab und zu schaut mal jemand vorbei …

… Rosscarbery

Der nächstgelegene Ort ist Rosscarbery. Am Ortseingang steht das einzige Hotel des Städtchens, das Zentrum besteht aus einem Marktplatz und am Ortsausgang folgen etliche B&Bs. Alles in diesem kleinen Nest profitiert von der unmittelbaren Nähe des Atlantischen Ozeans und in der Saison verdreifacht sich die Zahl der Bewohner. Doch auch im Herbst ist ein bisschen was los, denn geangelt werden kann das ganze Jahr über und die passionierten unter den Anglern genießen die Abwesenheit der touristischen Massen.

In einem der Bed & Breakfasts treffe ich Margret. Sie als Dame des Hauses nimmt mich an der Tür in Empfang, zeigt mir zwei mögliche Zimmer und den immer fantastischen Blick auf den Ozean, um sich dann von mir beim Preis herunterhandeln zu lassen. Wir einigen uns, erzählen uns in dieser Nacht aus unseren Leben und Ländern, ich lausche noch lange dem Meer und am Morgen herzen Margret und ich uns zum Abschied.


Ich breche zu einem Klippenspaziergang auf. Als ich genug gesehen habe, schreibe ich eine gute Stunde auf dem Laptop und gönne mir Tee aus meiner Thermoskanne, während die Sonne auf dem Bildschirm seltsame Muster entstehen lässt und ab und zu ein Grashalm an meinem Knöchel kitzelt :-)


25.11.13 23:28


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